Wenn Kinder Angst vor der Schule haben, können sie dort nicht erfolgreich sein.

Angst vor der Schule

Wenn ein Kind Angst vor der Schule hat, ist das nicht nur für das Kind schwierig und verunsichernd, sondern auch für die Eltern eine Herausforderung.

Wer schickt sein Kind schon gerne aus dem Haus, wenn es Bauchweh vor der Schule hat?
Wer leidet nicht mit, wenn das Kind Angst vor der Klassenarbeit hat und den Stoff, der sitzt, nicht abrufen kann?
Und wer fühlt sich nicht hilflos, wenn die mündlichen Noten sinken, da das Kind sich nicht traut, sich zu melden?

Es ist wichtig, dass Sie immer daran denken, dass Sie Ihrem Kind helfen können und dass es nicht allein ist.

Angst vor der Schule kann die verschiedensten Gründen haben. Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind beistehen und es über seine Ängste sprechen kann. Versuchen Sie herauszufinden, was genau Ihr Kind ängstigt und ob es einen bestimmten Grund gibt. Manchmal können die Kinder diesen benennen, manchmal nicht. Aber schon alleine das Zuhören und Anerkennen der Angst hilft Ihrem Kind, die Spitze seiner Angst abzuschwächen. Hören Sie ihm echt zu und versichern Sie Ihrem Kind, dass Sie immer für es da sind, es sich immer an Sie wenden kann. Auch wenn Sie die Angst nicht nachvollziehen können, ist dieses Anerkennen und Ernstnehmen der Angst unglaublich wichtig und wertvoll für Ihr Kind.

Sobald wie möglich sprechen Sie mit dem Schulpersonal und anderen Eltern, um weitere Blickwinkel zu erhalten und um herauszufinden, ob Sie Unterstützung bekommen können. Einige Schulen bieten auch Programme an, die Kindern helfen, ihre Ängste zu überwinden. Die meisten Kinder mögen eigentlich die Schule, da sie ihn als Ort schätzen, dort neues zu lernen und Freunde zu treffen. Dieses positive Gefühl gegenüber der Schule kann aber auch verloren gehen, wenn Ängste nicht früh genug erkannt bzw. ernst genommen werden.

Angst frisst Hirn

Angst wird auf Dauer weitere Symptome hervorrufen.

Das Kind kann in seiner Not Wut entwickeln, weil es sich jeden Tag aufs Neue seiner Angst hilflos ausgesetzt fühlt und deswegen die Krallen ausfährt.
Es kann traurig bis verschlossen werden, da diese Hilflosigkeit überhandnimmt und das Kind das Ende des Martyriums nicht sehen kann und deswegen aufgibt.
Wissenschaftlich bestens erforscht ist, dass jemand der Angst hat, nicht mehr denken kann, da die kognitiven, logisch arbeitenden Teile des Gehirns abgeschaltet sind. Gerade in der Schule braucht es aber Grips und wer Angst hat, kann sich weder etwas merken noch Wissen abrufen oder sich konzentrieren.
Auch die vermeintlichen soft skills wie zum Beispiel Kreativität kann nicht zum Ausdruck kommen, wenn das Kind Angst hat.
Von der Persönlichkeitsentwicklung ganz zu schweigen.

Wir alle wollen, dass unsere Kinder zu selbstbewussten, ausgeglichenen, reflektierten, erfolgreichen, lebensfrohen Menschen heranwachsen.

Mit Angst im Rücken wird das nichts. Wenn Sie merken, dass die Angst bei Ihrem Kind nicht von alleine und in absehbarer Zeit verschwindet, ist es eine gute Idee, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Ein Coach kann Ihrem Kind helfen, seine Ängste zu verstehen und zu bewältigen. Er kann Ihrem Kind helfen, Strategien zu erlernen, damit es auch in Zukunft solchen Herausforderungen gewachsen ist. Sie als Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem Sie Ihrem Kind helfen, seine Fortschritte zu beobachten und jeden einzelnen davon zu feiern.

Wenn Sie mögen, schauen Sie sich meine Angebote an (hier klicken). Ich biete auch allen Eltern ein unverbindliches Telefonat an, damit Sie herausfinden können, ob Ihr Kind bei mir richtig wäre.

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Wollen wir einfach mal unverbindlich telefonieren? Hier können Sie sich selbständig einen Termin aussuchen, damit Ihr Kind bald nicht mehr unter unter Ängsten, Wutanfällen oder Schulproblemen leiden muss.

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